7. Unikum - BURG SCHÖNFELS - oPenair - 18.07.2020


Stern Combo Meissen

Seit 1964 ist die im sächsischen Meißen gegründete Band mit ihrer Musik erfolgreich unterwegs und begeistert nach wie vor das Publikum. Gründer, Bandchef, Sänger und Schlagzeuger Martin Schreier gelang es trotz Höhen und Tiefen, den Stil und den Inhalt der STERN-COMBO MEISSEN maßgeblich zu prägen und sie über den Zeitraum von nunmehr 55 Jahren zu erhalten. Viele Songs, wie beispielsweise „Der Kampf um den Südpol“, „Die Sage“ oder „Also was soll aus mir werden“ trug Martin Schreier zum umfangreichen Repertoire der Band bei.

 

Die STERN-COMBO MEISSEN veröffentlichte bisher elf Alben und ist aus der deutschen Musikszene nicht wegzudenken. Höhepunkte der langjährigen und bewegten Bandgeschichte waren beispielsweise die Teilnahme beim „WDR-ROCKPALAST“ im Mai 1996 auf der Berliner Waldbühne, Auftritte im Rahmen der Weltausstellung EXPO 2000 in Hannover, die Verleihung des Kunst- und Kulturpreises der Stadt Meißen im Jahr 2010 sowie der einzigartige und grandiose Auftritt im nahezu ausverkauften STAGE THEATER am Potsdamer Platz im April 2013, von welchem am 10.01.2014 ein DVD-/CD-Box-Set unter dem Titel „STERN-COMBO MEISSEN im Theater am Potsdamer Platz“ erschien. Auf ihm sind neben dem kompletten Konzertmitschnitt auch Rückblicke in die Historie der Band enthalten.

 

55 Jahre STERN-COMBO MEISSEN - noch nicht zu alt, sich dem aktuellen Zeitgeist zu widmen und viel zu jung, die Tradition einer einzigartigen Idee über Bord zu werfen …

 

www.stern-combo-meissen.de


108 Fahrenheit

Pop und Poesie, noch dazu auf deutsch – das ist in der hiesigen Musiklandschaft ein schmaler Grat, auf dem nicht wenige ambitionierte Bands schnell die Balance verlieren. Entweder wird’s banal oder kitschig, im schlimmsten Fall sogar beides. Glücklicherweise sind die Mannen um Kai Niemann meilenweit davon entfernt, und „108 Fahrenheit“ schicken sich mit ihrem neuen Studioalbum „Kein Herz“ an, dem deutschsprachigen Pop ein Kapitel hinzufügen, das nicht vor klebrigen Plattitüden trieft, sondern anregende Melancholie in Form von ehrlichem Understatement pflegt.

 

Dazu gehört natürlich erst einmal die virtuose Handhabung von Saiten jeglicher Coleur ebenso wie Drumsticks und Besen bis hin zum Saxophon. Die siebenköpfige Band zelebriert dabei ihr studiertes Handwerk, ohne sich in übertriebenen Schnörkeln zu verlieren. Fast schon als Markenzeichen tänzelt das Banjo von Marco Pfennig mal ironisch, mal melancholisch um Akustik- und E-Gitarren, um Bass und Schlagzeug herum. Aber was wäre all diese unaufdringliche Instrumental-Virtuosität und gleichzeitige musikalische Leichtigkeit ohne den entsprechenden Gesang? Diesen intoniert Kai Niemann mit einer so sanften Bestimmtheit, die ihresgleichen sucht – ganz einfach, weil Niemann etwas zu „sagen“ hat, eben sein Herz sprechen lässt – ganz ohne Kitsch und Banalitäten.

 

Fernab tausendfach gehörter Herzschmerz-Phrasen erzählt und singt Kai Niemann von den großen Gefühlen im Kleinen („...jeder Stein auf dem Weg bringt Dir Glück...“), von Erinnerungen jenseits von Nostalgie („Ich bin schon so alt, doch ich wein wie ein Kind in mein Kissen.“), von Lebens- und Liebensphasen („..sag mir dass Du mich liebst, auch wenn du dabei lügst. Wie früher, Baby“). Und irgendwo zwischen Anklängen von Element of Crime und Mumford & Sons, zwischen Pop und leichten Folk-Zitaten passiert es dann: „108 Fahrenheit“ werden für den Hörer zum Soundtrack eines melancholisch-daseinsbejahenden Roadtrips entlang der herbstlich-warmen Allee namens Leben.

 

Man könnte glatt versucht sein, „Kein Herz“ als Pop-Poesie und „108 Fahrenheit“ als Pop-Poeten zu bezeichnen. Aber das würde aus den genannten Schmaler-Grat-Gründen dem Septett aus Leipzig und Dresden ja nicht gerecht werden. Versuchen wir es einfach so: „108 Fahrenheit“ holen mit ihrem zweiten Album die Hörer und vor allem auch das Live- Publikum nicht nur ab, sondern nehmen es mit, ohne sich anzubiedern. Kurz: „Kein Herz“ wird zu „Dein Herz“.

 

Kai Niemann – Gesang

Marco Pfennig – Banjo

Adrian Kehlbacher – Bass

Alexander Henke – E-Gitarre

Thomas Hübel – Akustik-Gitarre

Stephan Salewski – Schlagzeug

 

www.108fahrenheit.de


Lohberg band

Im Mai 2012 wurde im sächsischen Schönfels bei Zwickau die Band Lohberg gegründet. Damals noch unter dem Arbeitstitel „Folk vom Burgberg“ riefen die Gründungsmitglieder Hendrik Scharf (Bass) und Thomas Göckeritz (Voc., Git.) die Band Lohberg ins Leben.

 

Lohberg bezeichnet eine unweit von Schönfels gelegene Erhebung, einen Hügel auf dem zu früheren Zeiten Signalfeuer errichtet wurden, um des Nachts eine Orientierung zu haben. Des weiteren wurde auf diesem Berg Gericht gehalten. So ist der Name Lohberg auch zum Leitbild der Band geworden, die mit ihren Texten Licht am Ende des Tunnels sein wollen, Mut machen und nicht zuletzt tief davon überzeugt sind, dass am Ende sowieso alles gut wird.

 

Texte von Lohberg, die ausschließlich in deutscher Sprache sind, werden von einer kraftvollen, gefühlvollen Rockmusik umrahmt, die gut nach vorne geht, doch keine verbrannte Erde hinterlässt.

 

Um die beiden Gründungsmitglieder Scharf und Göckeritz gesellten sich in den letzten Jahren weitere Musiker. So Max Schuster (Drums), Christian Thieme (E- Git.) und Oliver Munzert (E-Git., Bass).

 

Im Jahr 2017 produzierte die Band im music-studio 26 ihre erste LP „Eisland“. Zehn ausgewählte Songs von smart bis hart, eben im typischen Lohberg Stil. Ab Juli 2017 wird Lohberg unter dem Label Mo 26 sein zu Hause haben.

 

Ende 2017 erscheint als EP die zweite Platte von Lohberg „Eine Reise“, die weitere Facetten der Band zeigt. Gefühlvoll, ein bisschen smart, etwas funki, trotzdem einfach Lohberg.

 

Zahlreiche Begegnungen mit vielen Musikern formten die Band, durch gemeinsame Produktionen mit Oli-Munz, persönliche Freundschaften zu Dirk Zöllner, Andre´ Drechsler und vielen Anderen, wurden neue Möglichkeiten ausgelotet und umgesetzt.

 

Seit 2019 ist Andre´Drechsler (Pankow) im Lohbergteam zu Hause und gibt mit seinem Gitarrensound eine neue Farbe in die Musik, unterstützt bei Produktionen und lässt die Band an seinem Erfahrungsschatz partizipieren.

 

Nach einem Jahr Pause wird sich Lohberg mit neuer CD zum UNIKUM 2020 zurückmelden.

 

www.lohberg-band.de